"Oecher Kenger än Peäd sprenge aleät"

So lautet das Motto des Märchenprinzen David I. (Weigner) und des Arbeitsausschusses Aachener Kinderkarneval in der Session 2006.Im Jahr der Weltreiterspiele soll es eine Brücke schlagenzwischen der Spontaneität und Freude der Kinder im Karneval und der großartigen Leistungen die beim Reitsport in der Aachener Soers erbracht werden.

Der 10-jährige David ist Schüler am Kaiser-Karls-Gymnasium und wird als 54. Märchenprinz der Stadt Aachen in die Geschichte der Aachener Karnevals eingehen.

In seinen Adern strömt karnevalistisch gefärbtes Blut, denn sein Vater Dr. Klaus Weigner war 17 Jahre aktiv bei der 1. Großen Stolberger KG. David begleitete seine prinzlichen Vorgänger als Noppenei und Hühnerdieb. Das Badmintonspielen und der Domchor sind seine liebsten Freizeitbeschäftigungen; da bleibt aber immer noch genügend Zeit, um die Spiele der Alemannia auf dem Tivoli zu verfolgen.

Die Geschichte der Aachener Kinderkarnevals ist geprägt durch unzählige Ideenvielvalt, Anregungen und kreative Gestaltungen bei der Planung und Umsetzungen der kanervalistischen Aktivitäten. Die Grundschule Passstraße entführte uns bei der Proklamation und dem Kinderkostümfest 2005 mit einem Piratenschiff in eine Abenteuerwelt und nimmt in diesem Jahr den "Kampf mit dem Teufel" auf. Miez und Anton, die zwei Symbolfiguren des AKiKa, werden versuchen, das Lachen wiederzufinden, dass der Teufel aus Rache an Aachen den Karnevalisten geraubt hat. Auf ihrer Suche werden sie begleitet vom Neptun-Ballett. Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmern und Verantwortlichen. So verdanken wir den heutigen Standard all denen, die es immer wieder geschafft haben, karnevalistische Ideen aud der Basis des Kinderkrnevals zu verwirklichen.

Der Kinderkostümzug am Karnevalssonntag, die alljährlich durchgeführte Prinzenproklamation und das Kinderkostümfest, all diese Bemühungen haben und hatten stets eine wichtige Voraussetzung, sie brauchen und brauchten eine finanzielle Basis.

Private Spenden, Einnahmen aus Benefizveranstaltungen, Beiträge aus dem Föderverein sowie das Engagement der Karnevalsverieine bilden das finanzielle Fundament einer soliden Kulturarbeit im Bereich der Brauchtumsplege.

Oche Alaaf
Wolfgang Rademacher, Leiter des AKiKa